Die Projekte "RadS - Radio aus der Schule" und "RADS-NRW"Innerhalb weniger Jahre hat sich in NRW der lokale Hörfunk etabliert und duch den Bürgerfunk die Möglichkeit unmittelbarer Partizipation von Bürgergruppen am Radio geschaffen. Die Form direkter medialer Gestaltung hat auch eine medienpädagogische Dimension: hier kann jahrelang gerforderte praktische Medienarbeit auch von SchülerInnengruppen umgesetzt werden. Radio ist hierdurch nähergerückt und kann so Bestandteil von Untericht werden. Das Projekt "Rads - Radio aus der Schule" in Düsseldorf und im Kreis Neuss hat modellhaft von 1996 - 1999 die Möglichkeit ausgelotet, wie Radio kreativ in verschiedene Formen des Unterichts einbezogen werden kann. Ziel des Projekts war es, in Zusammenarbeit mit den beiden örtlichen Lokalsendern "Antenne Düsseldorf" und "NE-WS 89,4" im Fach- bzw. fächerübergreifenden Unterricht eigene Hörfunk-Sendungen zu produzieren. Hierfür standen die Hörfunk-Studios in den kommunalen Medienzentren der beiden Verbreitungsgebiete sowie ein kleiner "Ü-Wagen" zur Verfügung. Das Nachfolge-Projekt "RADS-NRW" hatte den Auftrag, die Ergebnisse des medienpädagogischen Modellprojektes in ganz NRW umzusetzen, um die Voraussetzungen für eine dauerhafte Radioarbeit in den Schulen zu schaffen. RADS-NRW hat dafür ein niedrigschwelliges Einstiegsangebot für LehrerInnen und BetreuerInnen geschaffen sowie die Zusammenarbeit mit den e-teams der neugegründeten e-nitiative.nrw sowie den Radiowerkstätten in NRW gesucht und durch Impulsveranstaltungen und workshops unterstützt. Das Projekt "RADS-NRW" wurde gefördert
durch die Landesanstalt für Rundfunk NRW.
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